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Wir helfen Ihren Daten auf die Sprünge!

Das Erstellen von Druckdaten war nie einfacher als heute, und doch schleichen sich immer wieder leicht vermeidbare Fehler ein. Welche davon treten besonders häufig auf und wie vermeiden Sie diese?

 

Für ein optimales Druckergebnis benötigen Druckereien korrekte Daten, die alle Spezifikationen einhalten. Welche das genau sind, hängt von der jeweiligen Druckerei ab und sind normalerweise gut und genau aufgelistet und doch passieren immer wieder Fehler.

 

Da wir das Design und den Druck anbieten und bei uns alles aus einer Hand passiert, fällt das lästige kontrollieren der Druckdaten weg. Sollten sich in Ihrem angelieferten Design Fehler eingeschlichen haben, bemerken wir diese sofort und beheben diese ohne weitere Mehrkosten, den die Qualität und Ihre Freude am fertigen Produkt, steht bei uns an oberster Stelle!

 


Druckdaten – entscheidend für optimale Qualität

Die Druckdaten, die wir von Ihnen erhalten, bestimmen darüber, ob wir das von Ihnen gewünschte Ergebnis fehlerfrei und ohne Verluste umsetzen können – oder eben nicht. Daher bitten wir Sie um genaue Einhaltung unserer Vorgaben – nicht, weil wir die Bürokratie lieben, sondern weil unsere Systeme exaktes Datenmaterial benötigen, um optimal zu funktionieren.

 

Lassen Sie sich von den zahlreichen Parametern, die es einzuhalten gilt, nicht einschüchtern. Im Grunde ist die Herstellung korrekter Druckdaten einfacher als es zunächst aussieht. Spätestens ab dem zweiten Auftrag wird Ihnen das Thema bereits in Fleisch und Blut übergegangen sein.

 

Gerne beraten wir Sie auch persönlich, wenn Unklarheiten bestehen.

 

Darauf müssen Sie bei Ihren Druckdaten achten

Wenn Sie auf die Einhaltung der folgenden Richtlinien achten, kann beim Druck Ihrer Werbemittel nichts schief gehen:

 

Rechtschreibung

Nichts ist peinlicher als ein Werbemittel, das in grosser Auflage verteilt wird und Rechtschreibfehler aufweist. Überprüfen Sie Ihre Texte sorgfältig und werfen Sie bei dieser Gelegenheit auch nochmals einen Blick auf Stil und Ausdruck der Texte.

 

Sie sind sich in Sachen Orthographie und Stil nicht ganz sicher? Kein Problem – professionelle Texter und Korrekturleser bringen Ihren Texten den letzten Schliff bei.

 

Ausrichtung und Reihenfolge

Das ist insbesondere bei mehrseitigen Drucksachen wie Broschüren oder Prospekten von Bedeutung. Die Druckerei setzt die Lesereihenfolge und die Seitenausrichtung Ihrer Vorlage in druckfertige Gruppen um. Das kann allerdings nur funktionieren, wenn die Vorlage in der richtigen Reihenfolge und Ausrichtung angelegt ist.

 

Beschnitt und Sicherheitsabstand

Wir behandeln diese beiden Punkte bewusst gemeinsam, denn sie sind oft der Anlass für Verwechslungen, die zu unerwünschten Ergebnissen führen.

 

Beschnitt: Reserve nach aussen

Besonders bei Druckvorlagen mit angeschnittenen Inhalten ist der Beschnitt von grundsätzlicher Bedeutung. Angeschnitten bedeutet: Bildinhalte laufen bis zum Rand des Werbemittels, beispielsweise eine Hintergrundgrafik.

 

Damit die Druckmaschine das fehlerfrei umsetzen kann, benötigt sie eine kleine Reserve, um spätere Schneidtoleranzen auszugleichen. Mit anderen Worten: Die Druckvorlage muss etwas grösser sein als das fertige Werbemittel.

 

Legen Sie die Druckvorlage mit einem umlaufenden Rand von 2 Millimetern an. Die angeschnittenen Inhalte müssen natürlich bis an den Rand der vergrösserten Vorlage reichen – nicht aber der Inhalt. Der sollte sich nach wie vor an den fertigen Beschnittmassen orientieren.

 

Ein Beispiel: Geht es um einen Flyer mit einem Endmass von 80 Millimetern in der Breite und 160 Millimetern in der Höhe, müssen Sie zu diesen Massen zweimal 2 Millimeter Breite und zweimal 2 Millimeter Höhe hinzurechnen. Die Druckvorlage hat demnach die Masse 84 mal 164 Millimeter.

 

Sicherheitsabstand: Reserve nach innen

Besonders bei Textbblöcken ist die Einhaltung eines Sicherheitsabstands dringend zu empfehlen. Der Grund: Selbst die modernste Druckmaschine weist gewisse Toleranzen bei der Positionierung der Druckinhalte auf. Ist ein Textblock zu nahe am Rand platziert, kann es sein, dass er angeschnitten wird.

 

Anders als beim Beschnitt orientiert sich der Sicherheitsabstand an den Massen des Endprodukts. Halten Sie bei Textblöcken oder anderen sensiblen Gestaltungselementen einen Mindestabstand von 5 Millimetern zum beschnittenen Rand ein, dann kann es nicht zu Fehlern kommen.

 

Farbmodus

Bei Druckerzeugnissen, die im Vierfarbdruck hergestellt werden, hängt die Farbtreue vom Farbmodus der Druckvorlage ab. Drucksysteme arbeiten grundsätzlich mit dem CMYK-Farbmodell. Auf Computern kommt dagegen überwiegend das RGB-Modell zur Anwendung. Das bedeutet: Sollten Sie Ihre Druckvorlagen im RGB-Modus erstellen, ist die Umwandlung der Druckvorlage in den CMYK-Modus erforderlich.

 

Natürlich können Sie auch RGB-Vorlagen einliefern. Unsere Systeme wandeln sie vor dem Druck automatisch in CMYK-Vorlagen um. Trotzdem können wir dieses Verfahren nicht empfehlen, und das aus zwei Gründen:

 

Die absolute Kontrolle über den Farbeindruck haben Sie nur, wenn Sie Ihre Vorlage auf Ihrem Computer im CMYK-Modus betrachten. Tun Sie das nicht, müssen Sie mit Abweichungen beim Druckprodukt rechnen.

 

Zudem gibt es ein Konvertierungsproblem: Eine Reihe von Farben aus dem RGB-Farbraum sind in der CMYK-Palette nicht enthalten und werden bei der automatischen Konvertierung durch Näherungswerte ersetzt. Das kann zu unliebsamen Überraschungen führen.

 

Farbprofil

Dieses Thema gewinnt insbesondere an Bedeutung, wenn Sie Druckaufträge im Rahmen Ihres Corporate Designs vergeben. Das bedeutet, dass die Druckvorlage auf unterschiedlichen Druckträgern identische Farbergebnisse erzielen soll – vom Briefbogen über den Flyer-Karton bis hin zum Werbebanner.

Farbprofile lassen sich dazu verwenden, die Daten aus der Druckvorlage an das Material des Druckträgers anzupassen. So erzielen Sie in jedem Fall einen gleich bleibenden Farbeindruck. Diese Profile empfehlen sich für die jeweiligen Druckträger:

Farbauftrag

Die Intensität, mit der die Farben auf das Material aufgebracht werden, entscheidet über die Farbbrillanz – aber auch über unerwünschte Nebenwirkungen. Ist der Farbauftrag zu gering, wirken die Farben matt und blass. Ist er zu hoch, führt es zu Farbablagerungen auf den Folgeblättern.

 

Beim Vierfarbdruck kann es theoretisch zu einem vierfachen Farbauftrag kommen, also zu 400 Prozent, nämlich dann, wenn alle vier Farben übereinander gedruckt werden. In diesem Fall kann die Farbe nicht schnell genug trocknen, bevor das nächste Blatt auf dem gerade gedruckten zu liegen kommt.

 

Der maximal anwendbare Farbauftrag hängt im Wesentlichen vom verwendeten Material und der Druckgeschwindigkeit ab. In der Regel kommt es zu guten Ergebnissen, wenn der Farbauftrag 3 bis 5 Prozent pro Farbkanal nicht unterschreitet. Die Maximalwerte liegen für alle Kanäle gemeinsam je nach Material zwischen 300 und 330 Prozent. Gerne beraten wir Sie zu diesem Thema für Ihr individuelles Druckprojekt.